Dringender Hilferuf aus Kenia!
Vorgeschichte:
In Kisumu, der drittgrößten Stadt Kenias entsteht ein Schulmodell, das beispielhaft für die eigenverantwortliche Entwicklung in Afrika steht. Es geht dabei um die Förderung junger Afrikaner, die lernen sollen, wie Organisation und Struktur in vielen anderen Ländern funktionieren, um davon für Afrika zu profitieren. Dazu gehören das Lernen von Fremdsprachen, Kenntnisse in Wirtschaft und Geschichte und das Miteinander.
Als eine der wenigen Schulen auf dem schwarzen Kontinent lernen und arbeiten hier körperlich Behinderte zusammen mit den anderen Schülern. Toleranz und Entwicklung stehen für die School of Hope, die Bildung als Hilfe zur Selbsthilfe versteht.
Round Table Deutschland unterstützt dieses Jahr dieses einzigartige Projekt mit folgenden Zielen:
Ausbau von der 6. bis zur 8. Klasse (hierfür bauen wir Klassenräume inkl. einer Intergrationsklasse für Kinder mit Behinderung, Labors)
Aufbau einer Oberstufe bis zum Abitur (unter anderem Klassenräume, Bibliothek, Computerraum)
Ausbau der medizinischen Versorgung
Ein Ausbildungszentrum für handwerkliche Berufe
Die Schule wurde zum Anker der Hoffnung!
Nach den Präsidentschaftswahlen und den Blutigen Unruhen reissen die Nachrichten aus Kenia nicht ab! Die Hoffnung auf eine Stabilisierung der Lage steigt, aber umso mehr brauchen die Menschen in Kisumu, die Kinder die unsere Round Table School of Hope besuchen, einen Funken Hoffnung auf eine bessere Zukunft.
Diesen Funken können wir entfachen. Stefan Bügler hat am vergangenen Sonntag mit Natalie, der Leiterin der Schule, telefoniert. Sie spricht über unser Nationales Service-Projekt inzwischen von einem Anker der Hoffnung.
Es hat, so berichtet Stefan, in Kisumu quasi ein “Tsunami” von Menschenhand gewütet, dessen Ausmaß wir uns hier in Deutschland kaum vorstellen können und die eine Naturkatastrophe in der Wirkung weit übersteigt.
Auch unsere Schule war hier und da wohl der gedachte Zielpunkt von plünderungsbereitem Mob, jedoch zeigt sich hier wie sehr die Schule inzwischen im Ort verwurzelt ist. Durch die Zivilcourage vieler ist es zu keinerlei übergriffen auf die Schule gekommen. Selbst die Bauarbeiter sind an den freien Tagen erschienen, um die Schule zu schützen. Die lokale Unterstützung hat Natalie mit viel Zuversicht erfüllt, auch wenn sie die schlimmen Ereignisse der letzten Tage nur langfristig verarbeiten werden. Und danach ist die Welt nicht mehr so wie vorher. Aber das Leben geht weiter und das nach vorn – das ist heute um so wichtiger geworden. Hier finden Sie ein Update von unserem Projektleiter zur aktuellen Lage: update-rtsoh-61.pdf
Der Schulanfang ist für den 14.1. geplant.
Nun muss die Schulleiterin wieder 400 hungrige Mägen füllen, die noch hungriger sein werden als sonst. Irgendwie wird sie es schaffen, sagt sie. Die Lebensmittelpreise haben sich vervielfacht! Darum sind wir aufgerufen für die Kinder zu spenden! Jeder Euro hilft dabei Kinder vor Krieg und Gewalt zu schätzen.
RT98 Bayreuth spendet 500 Euro Soforthilfe!
Sie können an unser Spendenkonto Stiftung Round Table Deutschland, Konto 06 012 565 01, BLZ 212 800 02, Dresdner Bank AG, Verwendungszweck: Name+Anschrift mit dem Zusatz FOOD überweisen. Wir leiten die Spenden zweckgebunden weiter und werden die ordnungsgemäße Verwendung durch Belegprüfung vor Ort sicherstellen. Sollte nach Normalisierung der Lage noch ein Überschuss bestehen, würden wir diesen im Sinne des NSPs für den Bau von Infrastruktur verwenden.